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Schlossgeschichte

Die Geschichte Röjtöks und Muzsajs

Die Umgebung mit ihren sanften Hügeln und den stillen Ufern des Baches Ikva verlockte die Menschen schon in früheren Epochen zum Ansiedeln.
Schon in grauer Vorzeit war diese Landschaft besiedelt. Bei Ausgrabungen kamen Steinhacken, Meissel und Hämmer aus der Steinzeit zum Vorschein.
König Stephan I. führte die Ungarn zum Christentum und ließ statt heidnischen Altäre für Opfergaben, Kirchen errichten. Er baute eine Kirche in Cserszék, an der Grenze zu Muzsaj. Die Kirche, in Form eines Kreuzes, wurde dem Heiligen Petrus geweiht und war für zehn Gemeinden zuständig.
Im Jahr 1529 wurde diese Kirche unter Suleimann II., der in Wien geschlagen wurde und nach Ungarn zurückkam, zerstört. Das Dorf wurde niedergebrannt, die Einwohner verschleppt oder getötet.
Anfang 1920 errichtete man eine Kapelle, in die auch Reste der zerstörten Kirche eingebaut wurden.
Einen Stein davon kann man noch heute im Hof der Muzsajer Mühle besichtigen.
Nahe des Baches Ikva fand man in Gräbern aus dem Freiheitskrieg von Rákóczi Skelette und Münzen.
Röjtök und Muzsaj wurden 1265 bzw. 1232 erstmals schriftlich erwähnt. Muzsaj wurde „eine Ortschaft durch drei Familienbesitze begrenzt” genannt. Der Name Röjtök bedeutet „Verborgen”, denn das Tal wurde durch den Wald geschützt.
Der Besitzer von Muzsaj war zu dieser Zeit László Muzsaji, Röjtök gehörte durch Pachtrecht Olivér Vági.
Unter den Familien Vági und Muzsaji herrschten schwere Kämpfe um die Grundgrenzen. 1375 ging ein Teil des Pachtrechtes an die Familie Kanizsai.
Im Jahr 1450 verkauften die Söhne von Olivér Vági, János und György ihren Anteil an die Familie Cziráki. Die Familie Vági blieb aber hier bis zu deren Tod.
Der Besitz hat sich durch Heirat oder Vererbung weiter zerteilt.
Am Beginn des 17 Jh. herrschten die Familien Bezerédy und Hertelendy. Ab 1677 hatten auch die Familien Széchenyi und Bene Grundbesitz. Familie Herteledy verpachtete ihren Besitz an György Széchenyi und dieser kaufte mehrere Grundstücke in Röjtök. Zu dieser Zeit erbaute er auch eine Wassermühle auf seinem Besitz.
Nach dem Tod von György Széchenyi erbte sein Sohn Zsigmond und im Jahr 1745 ging der Besitz an Antal Széchenyi.
Zu dieser Zeit gab es hier bereits eine Bierbrauerei.
Der Erbe Ferenc Széchenyi verdreifachte den Besitz in einem Zeitraum von 40 Jahren.
Durch Heirat ging ein bedeutender Anteil des Besitzes an die Familie Felsôbüki. Zu ihrem Besitz gehörte auch das Schloß in Röjtök. (Pál Felsôbüki Nagy nahm Judit Kecskés zur Frau, die Enkelin von Széchenyis Schwester.)
Während des II. Weltkrieges ging ein großer Teil an Graf Andor Pál Széchenyi. Nach der Verstaatlichung wurde das Gebiet dem Forstamt „Soproner TAEG Rt.” zur Verfügung gestellt.

Die Geschichte der Kirche in Röjtök

Die Röjtöker Kirche wurde erstmals 1524 urkundlich erwähnt. Am 12. Sptember 1683 wurde sie – durch den Türken, die von János Szobieszky geschlagen wurden – bis auf den Altar zerstört. Wieder aufgebaut, vernichtete ein Großbrand Röjtök und die Kirche.
Pál Felsôbüki Nagy übernahm den Wiederaufbau mit sämtlichen Kosten. Anfang 1750 wurde damit begonnen und bereits 1761 wurde sie neu eingeweiht.
In dieser Zeit entstand auch der Pfarrhof, der heute als Schule genutzt wird.

Die Kirche erhielt ein Oratorium und eine Krypta. Sie wurde der Heiligen Judith geweiht, deren Statue leider verlorengegangen ist.
An der nördlichen Seite der Sakristei entstanden Grabmäler für die Herrschaftsleute der Pfarrei.
Nach dem Tod der Frau von József Felsôbüki Nagy wurde die Krypta zugemauert, damit niemand mehr darin begraben werden konnte. Sechs Personen ruhen in der Krypta: Pál Felsôbüki Nagy und seine Frau, József Felsôbüki Nagy und seine Frau, Julianna Nagy seine Tochter und Borbála Nagy, seine Schwester.
1869 wurde die alte Kirche abgerissen und nach dem Plan des Soproner Architekten Nándor Handler neu gebaut. Der Turm behielt seinen ursprünglichen Platz und seine Form, die Kirche wurde aber in Richtung Nord-Süd gebaut und vergrößert. An der Schloßseite wurden die Türe zugemauert und an der Nordseite neu gemacht. Die Krypta liegt heute unter der Sakristei.
Am 16. September 1879 wurde die Kirche der Heiligen Maria geweiht. Ein Fest zu Ehren der heiligen Maria wird immer am 8. September gefeiert.
Der Stil der Kirche ist romantisch, die hölzerne Statue der Heiligen Maria am Hauptaltar ist älterer Herkunft, die Mosaike des Kreuzweges, kostbare Raritäten, wurden von Eszter Matthioni geschaffen.
Das Kruzifix auf dem Nebenaltar stammt aus dem Jahr 1780.
In einer kleinen Nische neben dem Schiff sind der Heilige Josef, die Pieta, die Heilige Familie und das Herz Jesu zu sehen.
Die Statue der Heiligen Maria wird nach den jeweiligen, christlichen Festlichkeiten gekleidet.
Sie stammt aus der Gemeinde Wimpassing. Nach Erzählungen, wurde in Österreich am Ufer der Leitha, im Jahre 1496 das Abbild unserer Gottesmutter gefunden, die in der neugebauten Kapelle aufgestellt wurde.
1780 wurde die Statue Anna Maria Gevaj als Mitgift geschenkt.
Bei einem Brand ihres Hauses wurde die Statue gerettet und an Anna Maria Vegh übergeben. Diese spendete sie an der Kirche, die dann der Heiligen Maria geweiht wurde.
Die erste schriftliche Aufzeichnung über das Standbild besagt uns, daß Bischof József Vilt im Oktober 1811 erlaubte, es auf den Hauptalter zu stellen.

Die Geschichte der Kapelle von Muzsaj

Sándor Vargha, ein Soldat im I. Weltkrieg kehrte aus der Armee nach Hause. Er hatte die Idee, eine kleine Kapelle im Haus seiner Mutter zu bauen, aber er starb zwei Monate später.
Die Mutter beschloß ihr ganzes Vermögen zu opfern und ließ die Kapelle zum Andenken an ihrem Sohn bauen.
Die Mauerer sind mit dem Geld für den Bau nach Österreich geflüchtet. Die Witwe mußte für ein Jahr die Bauarbeiten unterbrechen und nahm eine Hypothek auf ihr Haus auf. Die einzige die sie unterstützte, war die Eigentümerin der Wassermühle Gyuláné Bausz. Die Kapelle wurde 1923 fertig gestellt. Der Turm wurde nie fertiggebaut. Heute wird die Kapelle mit Gemeindschaftsspenden erhalten.
1982 wurden zwei Bleiglasfenster eingebaut.
Das Altarbild stammt von Zoltán Závori. Darauf sind auch Fürst Ladislaus Battyány-Stattmann, der Augenarzt, der die Armen in Röjtök heilte, die Mutter Teresa und die Mutter von Kardinal Josef Mindszenty, abgebildet.
Die Kapelle wurde in der Nähe der Statue des Heiligen Johannes gebaut. (Der Schutzheilige der Fischer). Diese Statue stand ursprünglich am Ufer des Flusses Ikva.
Ein Muzsajer Sprichwort sagt: “Er hat sich umgedreht, wie das Muzsajer Bild”. Dies wird dann gesagt, wenn jemand seine Meinung ändert.

Die Wassermühle von Muzsaj

Der Bau der Mühle kann auf 1670 zurückgeführt werden. Zu dieser Zeit war fast das ganze Gebiet zwischen den Grenzen von Röjtök bis Muzsaj und der Röjtöker Großwald im alleinigen Besitz von György Széchenyi, Urgroßvater von István Széchenyi.
Der Bau der Mühle verursachte hohe Kosten. Ein Teil der Mühle wurde auf Pfählen errichtet, damit sie den Überschwemmungen des Flusses standhielten. Bei dem Bau der Turbine 1936 mußte das Wasser umgeleitet werden. So wurden 10-15 cm vom oberen Teil der Pfähle sichtbar. Diese Pfähle waren aus Eichenholz. Ein Stück davon ist im Turbinenhaus zu sehen. Diese 90 cm breiten Pfähle wurden eng nebeneinander in das Flussbett des Ikva geschlagen, unter Luftabschluß haben sie sich versteinert. Darauf wurde die Ziegelwand gesetzt, deren Ziegel in der hiesigen Ziegelbrennerei gebrannt wurden. Auf einigen Ziegeln ist der erste Buchstabe des Namen des Grundbesitzers, bzw. das Wappen zu sehen.
Der Grundriss der Mühle beträgt mehr als 140 m2, die Höhe 15 m.
Die Mühle wurde mit zwei Rädern und zwei Steinen, als Wassermühle gebaut. Das Wasser ging von einem Rad zum Anderen, so wurde sie zweifach genutzt. Die Leistung der Wassermühle konnte durch die Erstellung mehrer Räder und Steine vergrößert werden.
Der Besitz wurde leider zerteilt, aber in der Zeit von Pál Nagy von Felsöbük II. wieder vereinigt.
1880 kaufte Josef Svertner die Mühle und ließ sie umbauen. In einem Raum wurde eine Dampfmaschine aufgestellt. Diese große Investition hat ihn so verschuldet, daß die Mühle verkauft werden mußte. Ab 1907 ließ Miklós Bausz die Mühle wirtschaftlich aufblühen. Er starb aber im Alter von 50 Jahren. Sein einziger Sohn Gyula erbte die Mühle. Nachdem Gyula Bausz die technische Hochschule beendete, übernahm und modernisierte er die Mühle mit Elektrizität.
Zu dieser Zeit, 1929, wurde auch die Elektrizität des Schloßes fertiggestellt. So versorgten diese zwei Anlagen beide Dorfteile mit Strom. 1931 wurde auf eine Wasserturbine umgestellt. Die Mühle mahlte in dieser Zeit soviel Getreide, daß man sich auf einen Schichtbetrieb einrichten mußte.
1944 verpflichtete die Wasserwerk-Direktion den Besitzer ein neues Schwellwerk bauen zu lassen. Der neue Bau hat drei aufgestellte Wehre mit je 6 m Breite im Flußbett.
1967 wurde die Produktion der Mühle wegen einer Explosion des Schwellwerkes eingestellt.
Seit 1919 steht die Mühle unter Denkmalschutz. Ab 2004 funktioniert als Gasthof und Museum.

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Die Geschichte des Schloßes in Röjtökmuzsaj

In der Mitte des 17 Jh. standen hier 25 Häuser und 5 einfache Hütten. Besitzer war die Familie Felsôbüki Nagy. Das Schloß war im 16 Jh. ein Jagdhaus mit einem über 3000 Joch großen Wald (mit dem Namen Großwald) und nur als eingeschössiges Bauwerk errichtet. Das Schloß wurde im romantischen, klassischem Stil im Jahre 1750 umgebaut. (Nach einem im Jahre 1799 geschriebenem Zitat „glänzt der Besitz mit seinem Schloß.”)
Das Hauptgebäude ist in „U” Form, welches durch einen Säulngang begrenzt wird.
Die Größe des Parks betrug ursprünglich 8 Hektar.
Nach dem Tod von Pál Felsôbüki Nagy erbte das Schloss sein Sohn Josef. Er hinterließ nur ein Kind, Julianna. Das Mädchen verstarb kinderlos, und so wurde ihr Mann Miksa Ürményi der einzige Erbe. Er stammt aus einer der ältesten ungarischen Familien. Damals gab Graf István Széchenyi, der „größte Ungar” seiner Zeit, dem Schloß die Ehre seines Besuches. Er bemerkte mit wenigen Deutschkenntnissen – wie es bei ihm üblich war – in seinem Tagebuch über den 14. Oktober 1841: „Nachmittag reite ich nach Szerdahely, um Bezerédy zu versöhnen, fand ich ihn nicht, Röjtök, Loos.”
Die Kinder von Miksa Ürményi verkauften die Gebäude, hinterließen aber Möbel und ein Bild, das Maria Theresia zur Erinnerung an einem Besuch, gemalt zeigt. Alle Stücke sind jedoch verschwunden.
Die Familie Schöller und Patzenhofer überlegten, daß die Ortschaft geeignet wäre, eine Zuckerfabrik zu bauen, da sie bei Sopron an der Pápaer Strasse, die damals eine große Handelsstrasse war, lag.
Sie konnten den Besitz aber nicht erwerben, weil Antal Bauer, ein angesehener Schweinehändler, ihnen mit dem Kauf zuvorkam. Im 19 Jh. hatte der Schweinehandel eine große Bedeutung
in Sopron. Damals hielten die Soproner Händler auch im Bakonyer Gebirge Schweineherden.
Antal Bauer wanderte aus dem, neben der Thaya liegenden Waydhofen, nach Sopron aus. Seine Frau stammte aus der Bierbrauerfamilie Bosch. Sie pachtete im heutigen Erzsébet Garten die damalige Soproner Brauerei.
Die Familie Bauer benutze das Schloß nur im Sommer und an den Wochenenden.
Antal Bauer starb im Jahre 1893. Den Röjtöker Besitz erbte sein Sohn Mihály. Mihály’s Geschäftstüchtigkeit wurde auch in höheren Kreisen anerkannt. Er wurde mit seinem Bruder,
vom König mit dem Namen Röjtöki in den Adelsstand erhoben.
1910 kaufte Baron Gusztáv Berg aus Deutschland den Besitz. Bis dahin wurde am Schloß nichts verändert. An der Fassade gab es einen Eingang mit Säulen, aber ohne Balkon, nur mit Dach.
Die Mauern waren mit griechisch – ionischen Verzierungen gestaltet. Der neue Besitzer ließ das Haus nach dem Plan von Architekt Mayer umbauen. Im Garten überrascht eine kleine Brücke, die der deutsche Industriemagnat, Thyssen, dem ehemaligen Gusztáv Berg schenkte. Früher standen hier auch zwei aus Stein gehauene Löwen.
Die Söhne von Gusztáv Berg erbten das Schloß. Im Dezember 1926 wurde Elek Verseghy Nagy, Botschafter des Vatikans, der neue Besitzer. Er investierte in den neuen Umbau. In dieser Zeit entstand der heutige Park mit einem Freibad, das Hajós Alfréd plante. Daneben wurde ein Haus im japanischem Stil mit Rohrdach (aus Schilf) errichtet. Damals war das in Transdanubien einzigartig.
Den Hof schmückt ein Garten mit regelmäßigem Grundriß: Klassisch, rundförmige Büsche und Blumenvierecke.
An die südliche Fassade schließt ein großer Holländischer Garten mit einem Springbrunnen an.
Wenn man die Halle des Hauses betrrift, kann man die Kassettenvertäfelung, den Stukkaturplafon, und den während des Krieges unbeschädigt gebliebenen Kamin, mit Wappen, bewundern.
In der Hauskapelle ist eine Nachahmung von Boltrafios lodi „Magdalena” als Altarbild zu sehen.
Das Original hängt in der Nationalgalerie in Budapest. Auf beiden Seiten des Altars standen ehemals zwei, aus Holz geschnitzte Statuen aus dem 17. Jh. Sie sind heute im Soproner Christlichen Museum ausgestellt. Sie zeigen den Apostel Johannes und einen Bischof. Der Künstler ist unbekannt.
Die Besonderheiten im Ballsaal, die ehemaligen Möbel von Napoleon Buonapartes Bruder König Ludwig, stammen aus dem Amsterdammer Palast. Die Möbel befanden sich im Besitz des Vaters der Schloßherrin Elisabeth Janssen und nach seinem Tod erbte sie das Mobilar. So kamen die königlichen Möbel in das Schloß von Röjtökmuzsaj.

Seit 1930 besuchten viele Gäste das Schloß. Lange Jahre verbrachte hier Dr. Gusztáv Serédi, Kardinalfürstbischof, seine Urlaubstage. Oft haben auch die Familien von Graf István Betlen und Graf Pál Teleki das Schloß besucht.
Außerdem kamen die Familienmitglieder von Fürst Eszterházy, Széchenyi und Pálfi zu Besuch.
Im Schloßpark befindet sich ein Grabmal in dem der Vater von Verseghi ruht. Die erste Frau, (Elisabeth Janssen) von Elek starb im Jahr 1934 im Alter von 34 Jahren, auch sie ruht im Grabmal. Sie hinterließ sieben kleine Kinder. Verseghi heiratete Gräfin Zichy. Noch zwei Kinder wurden geboren. Von seinen Kindern fiel Peter im Krieg , vier von ihnen verließen 1944 das Land. Verseghi und seine Frau wurden nach dem Krieg deportiert. Das Schloß wurde im Jahre 1952 verstaatlicht.
Mit der Zeit wurde der Zustand des Gebäudes immer schlechter. Das Schloß wartete auf einen neuen Besitzer, der es in seiner ursprünglichen Form wieder erglänzen lassen würde.

Die Geschichte des Wiederaufbaus und der Restaurierung

Der Traum hat sich verwirklicht, worüber Architektin M. Ander Judit, erzählt:
       as Schloß wurde nach der Verstaatlichung zum Kinderurlaubsheim umfunktioniert.
Dadurch kam es auch zu Veränderungen. Doch kann man feststellen, daß außer dem Abtransport des Mobilars an dem Gebäude kein ernsthafter Schaden entstand.
Ab den 90iger Jahren stand das Schloß leer und wartete lange Jahre auf einen neuen Herren.
Diese Zeit hat dem Schloß geschadet: sein inneren Zustand wurde immer schlechter und der Park verwilderte immer mehr.
Der neue Besitzer hat das Schloß 1997 gekauft und hat sich entschieden, ein repräsentatives Hotel zu schaffen.
Trotz vieler Skeptiker wurde die Renovierung in Rekordzeit erledigt.
- die Vorbereitungsarbeiten dauerten von Februar bis August 1998
- die Ausführungsarbeiten und Inneinrichtungen von September 1998 bis Dezember 1999
- Silvester 2000 wurde das Viersternehotel Szidónia eröffnet.

Bei der Wiederherstellung war es wichtig, so viel wie möglich vom alten Schloß zu erhalten. Im Erdgeschoß wurde die ehemalige Glasverenda vergrössert, die früher während des Kinderurlaubsheimes ein Wintergarten war, und funktionierten sie in ein Restaurant um.
Den größten Umbau bedeutete der Bau des Badetraktes.
Auch hier wurde darauf geachtet, die Form und die kleinen verschiedenen Dächer zu erhalten. Die eckige Form des Hallenbades versucht nicht nur eine Beziehung zum Park, sondern auch zum Wintergarten, dessen Forderansich zum Haupteingang steht, zu schaffen.
Die Fläche des L-förmigen, ehemaligen Wirtschaftsgebäudes, das an der Parkseite liegt, wurde vergrößert.
Im ehemaligen Speicher wurde die wunderschöne Holzkonstruktion erhalten und er wurde in einen Pferdestall umgebaut. Das Japanische Haus und das Freibad wurde in der ursprünglichen Form restauriert.
Das Schloß ist von einem 7 ha großen Park umgeben. Er bietet viel Abwechslung und lädt zum Erholen ein.

Der erneuerte Schloßpark

„Bei einem Spaziergang im Park fühlt man sich wie im Märchenland.” Dieses Zitat stammt von Mária Brányi, Diplomingenieurin für Landschaft und Gartenbau. Der unversehrt gebliebene, mit Buchsuspartellen gegliederte und mit Rosen bepflanzte „Holländische Garten”, das Freibad, das nach den Plänen von Alfréd Hajós (den ersten ungarischen Olympiasieger im Schwimmen) gebaut wurde. Das Japanische Haus, das Grabmal des ehemaligen Besitzers Elek Verseghi Nagy, die Wege von Kastanien und anderen Bäumen gesäumt. Es ist einfach bezaubernd. Die Struktur des Gartens die damals Elek Verseghi Nagy geplant hatte wurde nicht verändert. Die Arbeiten der Gartengestaltung übernahm die Firma „Berliner Späth”.
Die Soproner Künstlergruppe Géza Seiffert, Béla Bauman und Béla Mechle führten die Arbeiten der Bildhauerei aus.
Die ursprüngliche Athmosphäre wurde auch durch die neuen Sport- und Spielplätze nicht zerstört.
Zur Erneuerung des Parks mußten viele Vorbereitungsarbeiten getroffen werden.
Zu den verbliebenen wertvollen Baumbeständen passend, wurde versucht ihn so zu gestalten, daß das Ergebnis, ein mit dem Gebäude in Harmonie stehender Park entstand.
Die wertvollsten Elemente des Parks sind der „Holländische Garten” und die Buchsuspartellen, die riesigen Buchen und Platanen, außerdem der große Schwarznußbaum, der vor dem Schloß steht. Auch der Steingarten wurde freigelegt. Die fehlenden Pflanzen wurden ergänzt.
So konnte diese „Wunderwelt” entstehen, in der der Besucher die Romantik der Vergangenheit und den Komfort der Gegenwart finden kann.

Schlosshotel Szidónia heutzutage

Das Schlosshotel Szidónia – der gelungene Übergang aus der Vergangenheit in die Gegenwart und Entspannen mit neuen Dienstleistungen.
Den Gast, der das Tor überschreitet, umhüllt sofort eine aussergewönliche Kraft. Die Zeit scheint plötzlich anzuhalten und man ist in einer unvergleichbaren Umgenbung.
Zwischen dem Stahltor und dem Schloss führt ein sogenannter Drachenpfad von Norden nach Süden. Im Park wachsen Bäume in einer Kreisform, wer in diesen Kreis eintritt gönnt sich etwas Ruhe und verspürt eine besondere Kraft. Im Zentrum der Bäume hilft jede Minute zum Ausspannen und etspannen, damit wir uns wieder mit Energie auftanken und neue Menschen werden!
Im Schlosshotel Szidónia dreht sich alles um Sie, unsere Gäste. Wir versuchen immer neue Wege zu finden, unser Angebot und Service zu erweitern und mehr zu bieten. Somit wollen wir auch in Ihr Leben neuen Schwung bringen.
Neben der Modernisierung der historischen Mauern, vergessen wir auch auf den Luxus für Sie nicht.
Im ehemaligen Kornspeicher des Schlosses wurden seit dem Jahr 2002 6 Doppelzimmer liebevoll eingerichter. Diese sind für Freundeskreise und Großfamilien für längere Entspannung in einer fantastischen Atmosphäre ideal.
Ganz in der Nähe des "Japan Hauses" wurde die Trophäenhalle eröffnet, für Partys und Abendessen für bis zu 50 Personen. Auch  für einen exquisieten Ramen für Kleinveranstaltungen ist dieser Raum ideal.
Im März 2005 wurde der Grosse Konferenzsaal eröffnet, mit einer Kapazitäz für bis zu 120 Personen. Mit Aussicht auf den Teich und einer dazugehörigen Terasse. Ideal für Konferenzen (whireless lane), Ausstellungen, oder für Hochzeiten und Bälle oder Konzerte.
Der Wellnessbereich wird auch kontinuierlich erweitert  mit neuem Service für Anwedungen, einem neuen Fitnessraum, und einem Kinderbecken für die Kleinen.  
Die 325 Jahre alte Wassermühle gleich beim Schloss wurde fachmännisch renoviert und das Museum erwartet die Gäste zu einer Reise in die Vergangenheit und nachher zu einer Verköstigung traditioneller Speisen. Das alles ist aber nur ein Vorgeschmack kommen Sie zu uns lassen sie sich überraschen.

Das Deutsche Reise Magazin Abenteuer und Reisen hat das Schlosshotel als eines der 20 schönsten und besten Schlosshotel Europas gewählt.

Augezeichnet mit dem Niovaci Niveau Preis.